Wohnwagen-Gespann auf der A39 . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Unser nächstes Ziel war Cornwall, das auch gern von naturliebenden Trekkern besucht wird (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Wohnwagen-Gespann auf der A39 . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Straße bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Selbst die Straßentunnel waren naturgrün, hoffentlich kommt kein Bus entgegen (Foto: Manuela Hahnebach 2016)
Straße bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Camelot Castle Hotel in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Dieser weithin sichtbare Klotz an der Atlantikküste in Tintagel ist nicht etwa King Arthur's Castle (aus dem 6. Jh.), sondern das "Camelot Castle Hotel" von 1899 (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Camelot Castle Hotel in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Blick von Tintagel nach Castle Island . Cornwall . Südengland (Foto: Manuela Hahnebach)
Die berühmten "richtigen" Burgruinen liegen auf der vorgelagerten Halbinsel Tintagle Island (Foto: Manuela Hahnebach)
Blick von Tintagel nach Castle Island . Cornwall . Südengland (Foto: Manuela Hahnebach)
Tintagel Castle Road, der Weg zur Burgruine . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Tintagel-Castle-Road führte am Rande dieses Lavastroms aus exotischen Montbretien (eine Art roter Schwertlilien aus Südafrika) zum English-Heritage-Burgpförtner (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel Castle Road, der Weg zur Burgruine . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Tintagel-Castle-Ruinen werden touristisch gern als King Arthur's Castle verkauft, haben aber mit Camelot, dem artussagenhaften Hof des Königs aus dem 6. Jh. gar nichts zu tun (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
sondern wurden etwa 1230 für Richard, 1. Earl of Cornwall als "Märchenschloss" zur Artus-Sage erbaut (so'ne Art mittelalterliche Marketingmaßnahme für den 21jährigen Jungspund) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die folgenden Earls hatten keinen Bedarf mehr, so dass schon rund 100 Jahre später um 1330 das Schloss verfiel (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Ende des 19. Jh. wurde die Artussage von den Tourismuswerbestrategen dankbar wiederentdeckt (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel Castle . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Blick von der Insel auf Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
und zur Belebung des Tourismus in der kornischen Provinz benutzt (Kornisch: Kastel Dintagell, etwa "Burg mit Engpass", gemeint ist der Zugang über eine schmale Landbrücke) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Blick von der Insel auf Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Blick von der Insel auf Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Egal, Hauptsache die Leute kommen und haben ihren Spaß (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Blick von der Insel auf Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Castle Island bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Bei Ausgrabungen gab es wirklich Funde aus der nachrömischen Zeit im 5./6. Jh., als sich England neu sortierte (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Castle Island bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
"The Trader's Tale", Ruinen auf Castle Island bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Auf der Tintagel Insel wurde ein Handelsplatz des Keltenreiches Dumnonia (mit Kloster oderFürstenhof?) für mediterrane Spezialitäten gegen Rohstoffe (Kupfer, Zinn) nachgewiesen (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
"The Trader's Tale", Ruinen auf Castle Island bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
King-Arthur-Skulptur auf Tintagel Island . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Jährlich etwa 200.000 Touristen sind ganz schön viel für eine "fake story" von King Arthur (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
King-Arthur-Skulptur auf Tintagel Island . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel Island . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die raue Steilküste und Meeresbrise kann man auch ohne Artus-Hype genießen (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel Island . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Windhund auf Tintagel Island . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Wobei Brise an Cornwalls Atlantikküste meist untertrieben ist, hier entstehen die englischen Windhunde (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Windhund auf Tintagel Island . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Cornwalls Küste ist für die herbe landschaftliche Schönheit bekannt: Strand-Grasnelken am Naturschutzgebiet Glebe Cliff gegenüber der Tintagel-Halbinsel (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Blick von Tintagel Island zur Normannischen Kirche St. Materiana . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Direkt an Tintagels Außenposten (Castle und Kirche) an der Küste vorbei führt ein rund 1000 km langer Küstenwanderweg um Cornwall: der South West Coast Path (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Blick von Tintagel Island zur Normannischen Kirche St. Materiana . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Etwa 1 km südlich von Tintagel kommt man auf dem Küstenweg (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
an einer typisch kornischen Schieferstein-Trockenmauer im Fischgrätenstil entlang (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
zur Pfarrkirche St. Materiana von Tintagel, ein normannischer Bau von ca. 1080 (der festungsartige Turm wurde im 14. Jh. angefügt) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
eine Oase der Ruhe in abgeschiedener Lage gleich an der Küste (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Hier gab es schon im 6. Jh. eine keltische Kapelle an einem frühen christlichen Friedhof (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Grabsteine an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Erinnerung an die keltische Tradition Cornwalls (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Grabsteine an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Langhaus der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Kirche hat eine interessante Holzbalkenkonstruktion von der Dacherneuerung 1870, die Ausstattung wirkte auf den ersten Blick ziemlich zusammengewürfelt (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Langhaus der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Taufbecken in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Das Taufbecken sah ganz schön urtümlich aus, stammt wahrscheinlich aus der sächsischen Kapelle auf der Tintagel-Insel (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Taufbecken in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Taufbecken in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
mit archaischen Porträts an den Ecken (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Taufbecken in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Taufbecken in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
irgendwie kultig oder keltisch oder? (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Taufbecken in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kerzenständer in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Auf jeden Fall sehr atmosphärisch (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Kerzenständer in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Geläut in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
besonders mit dem richtigen Licht: das sind die Zugseile des 6-Glocken-Geläuts im Gegenlicht des Kirchturm-Westfensters (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Geläut in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kirchenbanner in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Das Kirchenbanner "Saint Materiana Of Tintagel" (walisisch-keltische Prinzessin Madryn des 5. Jh.) sieht mittelalterlich aus, stammt aber von Ninian Comper, schottischer Architekt (1864 - 1960) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Kirchenbanner in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kirchenfenster in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kirchenfenster: St. Symphorian (soll im Jahr 178 als junger Mann enthauptet worden sein, sagt Wiki P. Dia, dafür sah er hier aber ganz schön alt aus) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Kirchenfenster in der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Friedhof an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Blick vom weitläufigen, romantisch verwilderten Friedhof nach Tintagel (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Friedhof an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagels Pfarrkirche St. Materiana ist viel magischer als die ollen Burgruinen (aber nicht weitersagen, wenn hier erst mal 200.000 Touristen im Jahr durchstapfen, war's das) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Normannische Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
The Old Post Office in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die sollen schön weiter durch Tintagel tingeln, wo "The Old Post Office" auch ein schöner Blickfang ist (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
The Old Post Office in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
The Old Post Office in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Das alte Postamt war ursprünglich ein Bauernhaus von etwa 1380, später fast verfallen und vor dem Abriss gerettet, 1903 eines der ersten Denkmäler des National Trust (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
The Old Post Office in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trockenmauer an der Atlantic Road in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Neben viel Touri-Kitsch hat Tintagel aber auch interessante Seiten: wie die traditionelle kornische Trocken-Straßenmauer der Atlantic Road (mit integriertem Blumenkübel) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Trockenmauer an der Atlantic Road in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Traditionelle Backstube "Pengenna Pasties" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
oder die Bäckerei "Pengenna Pasties" zum Zugucken: traditionelle kornische Pasteten, das Lunchpaket im Teigmantel der früheren Bergarbeiter (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Traditionelle Backstube "Pengenna Pasties" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Bed & Breakfast "De Olde Malthouse Inn" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Auch das "Ye Olde Malthouse Inn", ein Bed & Breakfast aus dem 14. Jh. (das Haus) sah in meinen Augen sehr vertrauenserweckend aus (war aber leider um halb 10 noch geschlossen) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Bed & Breakfast "De Olde Malthouse Inn" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kühe bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Zur Wanderung von Tintagel auf dem Küstenweg in Richtung Süden geht man am Besten zum Vicarage Hill, wo man von den Einheimischen misstrauisch beäugt wurde (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Kühe bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Friedhof an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
wieder vor zur Kirche St. Materiana (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Friedhof an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Friedhof an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Ein besonderes Grab ist dieser alte Rettungsring: der 14jährige italienische Schiffsjunge Domenico Cantanese ertrank 1893 beim Schiffbruch der "Iota" an einer Klippe (die restliche Besatzung wurde gerettet) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Friedhof an der Normannischen Kirche St. Materiana bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Meer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Vorn an der Steilküste am Glebe-Cliff konnte man auch sehen, warum man sich als Schiffer hier zurückhalten sollte (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Meer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Meer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Der Atlantik hat hier als Keltische See genug Spielraum und Rückenwind, um sich an den Felsen auszutoben (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Meer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Möwe am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Möwen sahen ganz entspannt zu, wie ihre Fischsuppe umgerührt wurde (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Möwe am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Küste am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Der South West Coast Path führt als ehemaliger Küstenwachweg gegen Schmuggler immer unmittelbar an der Küste entlang mit prima Sicht in jede mögliche Landungsbucht (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Küste am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Viehgatter am South West Coast Path bei Treligga . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Inzwischen wird der mit etwa 1000 km längste National Trail Großbritanniens von der South West Coast Path Association instand gehalten und ausgebaut (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Viehgatter am South West Coast Path bei Treligga . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Dabei wurde der Weg nicht übertrieben ausgebaut oder gar befestigt, sondern sehr schön naturnah erhalten (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
immer mal wieder durch schöne kornische Trockenmauern begrenzt, im Fischgrätenmuster verlegte Schiefersteine (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
und die gibt's nicht erst seit Gestern (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Trockenmauer am South West Coast Path bei Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Meer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Etwa 2,5 km südlich von Tintagel hat Meer & Mensch (Schieferabbau seit dem Mittelalter) eine etwa 1 km lange Bucht in die Steilküste gefressen (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Meer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trebarwith Strand ist bei Ebbe ein kleines Sandstrandparadies in der sonst meist felsig-rauen Steilküste, vor allem für Surfer (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Shaun Boundy, Surffreak vom Trebarwith Strand Surf Shop . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Im Trebarwith Strand Surf Shop kann man bei diesem freundlichen Freak kaufen oder ausleihen, was man zum Surfen braucht (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Shaun Boundy, Surffreak vom Trebarwith Strand Surf Shop . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Shaun Boundy, Surffreak vom Trebarwith Strand Surf Shop . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Shaun Boundy gehört ganz bestimmt selbst zu den Sehenswürdigkeiten Cornwalls (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Shaun Boundy, Surffreak vom Trebarwith Strand Surf Shop . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Zugang zum Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Auch am Trebarwith Strand gilt wie überall in England: Nicht ohne meinen Hund! (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Zugang zum Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Hundehalter am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Ohne Hund ist man sowieso irgendwie asozial (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Hundehalter am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Hund am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Dog friendly Strand ist ein Hunderecht (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Hund am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trebarwith Strand ist mit seiner Atlantikbrandung (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
ein Surferparadies für die ganze Familie (na ja, manche gucken oder fotografieren auch nur ) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die 2-3 Meter hohen Wellen rollen ziemlich gleichmäßig an den Strand (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
und können in der Brandungszone abgeritten werden, wenn man sich denn traut (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Vor allem Kinder waren unermüdliche Surfjunkies (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Schwund gibt's immer (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Manchmal kommen die Boards auch allein zurück (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
(Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
(Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
(Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
(Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Surfer am Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Aufstieg auf dem South West Coast Path von Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Da vergeht der Spaß: was auf dem Küstenweg nach Trebarwith Strand fast 150 m runter geht, geht auch wieder hoch (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Aufstieg auf dem South West Coast Path von Trebarwith Strand . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
South West Coast Path bei Trebarwith . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Rau ist der Kammweg (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
South West Coast Path bei Trebarwith . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Taleinschnitt mit Ruinen am South West Coast Path bei Trebarwith . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Oben auf der Klippe wartete gleich der nächste von 7 Taleinschnitten auf der 15 km langen Küstentour von Tintagel nach Port Isaac (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Taleinschnitt mit Ruinen am South West Coast Path bei Trebarwith . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Am South West Coast Path bei Trebarwith, Blick zum Gull Rock . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Picknick mit Aussicht zum Gull Rock (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Am South West Coast Path bei Trebarwith, Blick zum Gull Rock . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Taleinschnitt am South West Coast Path bei Higher Hendra . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Insgesamt summieren sich die Talauf-&-abstiege (hier bei Saint Teath) der 15-km-Tour auf etwa 500 - 600 m, für eine Küstenwanderung ganz schön bergig (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Taleinschnitt am South West Coast Path bei Higher Hendra . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Wanderer auf dem South West Coast Path bei Treligga . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Überlaufen ist der South West Coast Path nicht, ganze 3 Wanderer auf 8 Beinen sind uns auf der Tour begegnet (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Wanderer auf dem South West Coast Path bei Treligga . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Atlantikküste bei Treligga, Blick zum Gull Rock . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die ausgefransten Schieferklippen entstanden durch natürliche Erosion (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Atlantikküste bei Treligga, Blick zum Gull Rock . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Küstenerosion am South West Coast Path bei Higher Hendra . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
und Schieferabbau an der Küste vom 14. bis 20. Jh. (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Küstenerosion am South West Coast Path bei Higher Hendra . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kuhweide am South West Coast Path bei Higher Hendra . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Landeinwärts führt der Küstenweg an der vorherrschenden kornischen Land(wirt)schaft vorbei, Felder und Weiden (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Kuhweide am South West Coast Path bei Higher Hendra . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Am South West Coast Path bei Port Gaverne, Blick nach Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Auch kurz vor Tintagel gab es spektakuläre Tiefblicke an der ausgehöhlten Steilküste (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Am South West Coast Path bei Port Gaverne, Blick nach Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Montbretien am South West Coast Path bei Port Gaverne, Blick nach Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Nach 6,5 Stunden (wir waren ja auch am Strand und haben bisschen fotografiert) war man doch froh, in Port Gaverne kurz vor dem Ziel zu sein (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Montbretien am South West Coast Path bei Port Gaverne, Blick nach Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Montbretien am South West Coast Path bei Port Gaverne . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
noch dazu in so einem subtropischen Farbrausch (ausgewilderte Garten-Montbretien) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Montbretien am South West Coast Path bei Port Gaverne . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Cream Tea im "The Cornish Cove" . Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Nach einigem Suchen hinter Port Isaacs hochgeklappten Bürgersteigen haben wir doch noch Cream Tea aus dem Bilderbuch gefunden (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Cream Tea im "The Cornish Cove" . Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Cream Tea im "The Cornish Cove" . Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Der Sahne-Tee besteht aus: natürlich Tee + Milch + Zucker + Scones (Kuchenbrötchen würd' ich sagen) + clotted cream (richtig fette Sahne) + Erdbeermarmelade + 1 Bier (optional) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Cream Tea im "The Cornish Cove" . Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tearoom "The Cornish Cove" in Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Den sehr gemütlichen Tearoom "The Cornish Cove" kann ich nur empfehlen (hat aber nur Platz für 3 Tische und diesen halben draußen) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tearoom "The Cornish Cove" in Port Isaac . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
"Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Manuela Hahnebach)
Das komplette Gegenteil: das feudale "Camelot Castle Hotel", seit 1999 im Besitz von John & Irina Mappin & ihrem Blümchenmaler-Spezi Ted Stourton (Foto: Manuela Hahnebach 2016)
"Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Manuela Hahnebach)
Empfang im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Schon am Eingang gab's diesen merkwürdig-maroden Charme aus leicht abgewohntem Gründerzeitpomp, überladener Deko und aufdringlicher Promiselbstdarstellung (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Empfang im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Lobby im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Der kornische Architekt Silvanus Trevail hat das ursprüngliche "King Arthur's Castle Hotel" 1894-99 im viktorianischen Stil (so'ne Art neoklassizistischer Burgenstil) bauen lassen (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Lobby im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Lobby im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
An König Artus Tafelrunde produzieren die Schlossherren ihr Schlossfernsehen zur Weltverbesserung (Scientology genannt) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Lobby im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Auch der Tearoom zeigte sich in herrschaftlich-repräsentativer gepflegt-fadenscheiniger Einrichtung (wahrscheinlich des Vorbesitzers seit den 1950er Jahren) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tapete in der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
mit prächtigen rot-güldenen Tapeten (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tapete in der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Dekoration in der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
und den omnipräsenten Gemälden des genialen Farbentupfers Ted Stourton: meist naive Blumenstücke mit impressionistischen Anleihen (die kasachischen Kleinodien dürfen vielleicht aus Gründen internationaler Außenbeziehungen nicht weggeräumt werden) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Dekoration in der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
In der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Ted Stourtons "Schönheit" gab's auch gedruckt jede Menge (mit einer Masse Bilder in beliebiger Abwandlung von Blumen, Himmel und bunten Farben) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
In der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
In der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Ansonsten: der Barkeeper war aufmerksam und freundlich, das Essen war "gutbürgerlich" mittelmäßig (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
In der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Aussicht aus der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Lage an der kornischen Atlantikküste ist super (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Aussicht aus der Bar im "Camelot Castle Hotel" in Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel Headland Caravan & Camping Park . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Aber unser naturnaher Zeltplatz auf dem Tintagel Headland Caravan & Camping Park war mir lieber (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel Headland Caravan & Camping Park . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Einfach eine Wiese mit Sanitär und Laden gleich neben den Feldern und Weiden des normalen Cornwall (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Blick auf Tintagels Kehrseite: King Arthur's Methodistenkirche, King Arthur's Great Halls, King Arthur's Arms Inn, King Arthur's Parkplatz, King Arthur's Cafe (v.l.n.r.) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Tintagel . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Bergarbeiter-Denkmal an der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Das ist nicht King Arthur, sondern das Denkmal des unbekannten kornischen Bergmanns (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Bergarbeiter-Denkmal an der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Zinn (Gußstück und Erz) . Levant Mine Museum . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Manuela Hahnebach)
Und das ist der "Schatz" der antiken Zinninsel, nach dem Cornwall seit der Bronzezeit umgegraben wurde: Zinn aus solchen Zinnerzklumpen (Foto: Manuela Hahnebach 2016)
Zinn (Gußstück und Erz) . Levant Mine Museum . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Manuela Hahnebach)
Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Bei den stillgelegten Bergwerken an der Tin Coast ganz im Südwesten wollten wir mal ein Stück wirkliches Cornwall erleben (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Irgendwie herb-schön, sag ich mal, spannender als die Traumstrände und Touristenhochburgen von St. Yves bis St. Michael (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Schornsteine . Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Im 19. Jh. war Cornwall der bedeutendste Zinn- und Kupferlieferant der Welt (etwa die Hälfte der Weltproduktion) und Levant Mine (1820 gegründet) war die bedeutendste der über 400 Kupferminen (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Schornsteine . Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Ehemalige Kaue der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Von der einstigen Boomregion sind oberflächlich nur ein paar Mauern übrig: (vorn) Fundament der Kaue (Umkleide-Wasch-Trockenraum) und (hinten) Schornsteine der Dampfmaschinenhäuser (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Ehemalige Kaue der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Zugang zum Man Shaft . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Von der Kaue ging's abwärts... (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Zugang zum Man Shaft . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Zugangsstollen in der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
durch diesen Stollen... (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Zugangsstollen in der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Man Shaft . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
zur Einfahrt in den Höllenschlund auf Fahrten (Leitern) etagenweise abwärts (jetzt nur noch mit Führung) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Man Shaft . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Man Engine Plan . Levant Mine Museum . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
1857 wurde der bis 1 Stunde dauernde Abstieg durch eine dampfmaschinengetriebene Fahrkunst (Man Engine) erleichtert (und auf 1/2 Stunde verkürzt) (Foto: Andreas Kuhrt 2016, Repro: National Trust)
Man Engine Plan . Levant Mine Museum . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Zeichnung einer Man Engine . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Na ja, Kunst ist vielleicht übertrieben: eine Art endloser Leiterbaum (bis in Tiefen von 475 m) mit jeweils 3,7-m-Umstiegsabsätzen an einem Dampfmaschinen-Schwinghebel (Foto: Andreas Kuhrt 2016, Repro: National Trust)
Zeichnung einer Man Engine . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Grubenplan der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Die etwa 30 Sohlen konnten mithilfe dieser neuen Erschließungstechnologie bis zu einer Tiefe von etwa 600 m ausgebaut werden und erstreckten sich bis 1,5 km Länge unterm Meer (keine schöne Vorstellung) (Repro: National Trust)
Grubenplan der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Soldaten-Gedenkstätte am Generatorhaus der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Gedenkkreuze vor dem ehemaligen Kompressorhaus standen eigentlich für die als Soldaten in den Weltkriegen gefallenen Bergleute (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Soldaten-Gedenkstätte am Generatorhaus der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Soldaten-Gedenkstätte an der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
könnten aber auch an das Grubenunglück vom 19. Oktober 1919 erinnern (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Soldaten-Gedenkstätte an der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Grubenunglück im Jahr 1919 in der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
bei dem durch den Bruch und Absturz der Fahrkunst 31 Bergleute ihr Leben verloren und 19 verletzt wurden (Repro: Versammlung nach dem Unfall 1919, Museum des National Trust)
Grubenunglück im Jahr 1919 in der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Pumpenhaus der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
1930 wurde Levant als unrentabel endgültig geschlossene, 1967 wurden die Ruinen als Industriedenkmal des National Trust geschützt, teilweise rekonstruiert und als Museum eröffnet (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Pumpenhaus der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Pumpenhaus der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Das Pumpenhaus diente früher zum Abpumpen des Grubenwassers, es wurde für die Beam Engine aus Ruinen rekonstruiert (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Pumpenhaus der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Bergung des Kessels der Beam Engine . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Die Pump-Dampfmaschine von 1840 wurde 1935 von Dampf-Enthusiasten (Cornish Engines Preservation Committee) vor der Verschrottung gerettet (Repro: National Trust)
Bergung des Kessels der Beam Engine . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Bergung des Kessels der Beam Engine . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
und in den Jahren 1984-92 von der sogenannten Greasy Gang geborgen und aufgearbeitet (der Verein zur Bewahrung der kornischen Industriegeschichte heißt inzwischen Trevithick Society) (Repro: National Trust)
Bergung des Kessels der Beam Engine . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Repro: Levant Mine Nuseum)
Beam Engine der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
und funktionstüchtig wieder aufgebaut (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Beam Engine der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Beam Engine der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Nach 60 Jahren außer Betrieb wurde die älteste funktionsfähige Dampfmaschine der Welt 1992 wieder in Betrieb gesetzt (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Beam Engine der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Förderturm der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Unmittelbar an der Küste steht auch noch der alte Förderturm, wo das abgebaute Erz hochgehievt wurde (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Förderturm der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Steinklopfer an der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Das Roherz wurde dann zu Granulat zerschlagen und sortiert, das machten auch Kinder (1836: 186, bei 10 Stunden Arbeit an 6 Tagen in der Woche vergeht sicher der Spaß) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Steinklopfer an der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kuckuck . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Wo heute Touristen Verstecken spielen (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Kuckuck . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Arsen Werk . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
gings früher eher ums Verrecken: Arsen schaufeln an den Kalzinierungsöfen war bestimmt nicht gesund (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Arsen Werk . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Kalziumbrenner . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Arsen-Kalzinierung sieht irgendwie nach Krematorium aus (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Kalziumbrenner . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Gleich neben Levant liegt eines der letzten ehemaligen Zinnbergwerke Europas (das allerletzte wurde 1998 geschlossen) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
In der Geevor Tin Mine wurde seit 1911 in zusammen 137 km unterirdischen/-meerischen Stollen Zinn gefördert (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Förderturm der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
1990 war Schicht im Schacht und Geevor sollte abgerissen werden (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Förderturm der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Schlüsselbrett in der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Lokale Initiativen und ehemalige Minenarbeiter wollten das verhindern, die Schichtmarken be- und das Bergwerk als Industriedenkmal erhalten (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Schlüsselbrett in der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Gästeführerin Janet in der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Janet Quinton arbeitet als freiwilliger Tourguide immer noch im Geevor-Tin-Mine-Museum (das nicht von National Trust betrieben wird) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Gästeführerin Janet in der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Goldwäscher . Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Aber die meisten Arbeiter nennen sich jetzt Besucher (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Goldwäscher . Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Goldwäscher . Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
und schuften für etwa £ 10 (Kinder die Hälfte) (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Goldwäscher . Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
"Goldwäscher" in der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
nicht kriegen, sondern Eintritt bezahlen (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
"Goldwäscher" in der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Alte Drehmaschin auf dem Schrottplatz der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Produktionsstätten der Geevor Mine wurden original als Museum erhalten und es gibt auch einen Schrottplatz, aus dem man vielleicht noch ein paar Schätzchen bergen könnte (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Alte Drehmaschin auf dem Schrottplatz der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
2006 wurden die kornischen Museumsbergwerke zum UNESCO-Weltkulturerbe "Cornwall and West Devon Mining Landscape" erklärt (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Abraumhalden an der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Der kornische Bergbau hat nicht nur die maschinelle Technik revolutioniert, sondern auch die Landschaft nachhaltig umgestaltet, was nicht zu übersehen ist (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Abraumhalden an der Geevor Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Gästeführerinnen der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Ein bisschen außerirdisch wirkten auch die Touristenführerinnen in ihren Regenraumanzügen in der Minenmondlandschaft (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Gästeführerinnen der Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Engine House . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Maschinenhäuser mit Schornstein sind die Wahrzeichen kornischer Bergbautradition aus dem 19. Jh. (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Engine House . Levant Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Levant Road in Trevellard . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Die ehemaligen Bergmanns-Häuser in Trewellard sind ganz schön klein und erinnern etwas an Vicar's Close in Wells (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Levant Road in Trevellard . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Trevellard Arms Hotel . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)
Und man sieht, dass die Gegend schon bessere Zeiten hatte und inzwischen zu die ärmsten britischen Regionen gehört (Foto: Andreas Kuhrt 2016)
Trevellard Arms Hotel . Tin Coast . Cornwall . Südengland (Foto: Andreas Kuhrt)

Campingtour Südengland 2016 Tintagel – Levant Mine

Südengland 2016 1 2 3 4 5 6 7 8

1 Dover & Hastings
2 Birling Gap & Seven Sisters
3 Nymans & Petworth House
4 Boomtown Fair
5 Stonehenge & Wells
6 Tintagel & Levant Mine
7 Lost Gardens Of Heligan
8 Lanhydrock House

Jetzt wurde es aber echt mal Zeit zu wandern, wofür uns Cornwalls Westküste empfohlen wurde. Um dort hin zu gelangen, mussten wir aber bisschen Strecke schruppen (ca. 200 km Richtung West) und konnten nicht an jedem interessanten Ort anhalten. Auch das schaurige Dartmoor mussten wir links liegen lassen, um nach Tintagel zu kommen.

Tintagel

Natürlich ist Tintagel ein richtiges Touristennest (etwa 700 Einwohner und 200.000 Touristen jährlich), aber es ist auch irgendwie zu schön provinziell, um wirklich abzuschrecken. Fast alles in Tintagel dreht sich um die Artus-Sage, die der Mönch Geoffrey de Monmouth (ca. 1105 – 1155) wahrscheinlich im Auftrag der neuen normannischen Herrscher Englands als frühe Fake-Story auf Tintagel projizierte, um den neuen Herren im Lichte des Volkshelden mehr Autorität zu verleihen. Ende des 19. Jh. wurde die Story von smarten Tourismuswerbestrategen dankbar wiederbelebt, sicher, um der abgelegenen kornischen Provinz nach dem Niedergang der Bergwerksindustrie neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Burg Tintagel wird von der englischen Tourismusbranche gern als König Artus‘ Geburtsort verkauft und so schwelgt der ganze Ort im King-Arthur-Wahn. Anfang des 20. Jh. wurden viele alte Häuser des Dorfes abgerissen, um dem King-Arthur-Tourismus Platz zu machen (z.B. für die King-Arthur’s-Great-Disneyland-Halls von 1930 für die Gesellschaft der Ritter der Tafelrunde, jetzt Museum). Aber der Campingplatz Headland Caravan & Camping Park in Küstennähe ist ganz schön normal und gar nicht King-Arthur-Schicki-Micki. Man hat für einen „Touristen-Hot-Spot“ echt viel Platz auf der Zeltwiese neben der Schafweide und freundliche Betreiber. Auch die Cafés, Pasties-Bäckereien (gefüllte Teigtaschen als Lunchpakete der früheren Bergarbeiter) und Gasthäuser, wie das „Ye Olde Malthouse Inn“ (ein ehemaliger Brauereigasthof aus dem 14. Jh.?) machten eigentlich einen guten einladenden Eindruck. Und kitschige Souveniershops kann man ja auslassen.

Tintagel Old Post Office

Eines der erhaltenen alten Häuser ist das Alte Postamt aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wurde es 1380 als einfaches strohgedecktes Bauernhaus mit 3 Räumen (als Wohnung und Viehstall) errichtet. Der Raum war zum Dach hin offen, so das der Rauch des zentralen offenen Herdes abziehen konnte und gleichzeitig das Gebälk konservierte. Ende des 16. Jh. wurde es erweitert und umgebaut: die Holzwände wurden durch Natursteinmauern ersetzt, der Herd wurde als Kamin mit Schornstein ausgeführt, im nun rauchfreien Haus konnten zwei Schlafzimmer als zweites Stockwerk eingebaut werden und das Dach wurde dicht mit Schiefer gedeckt. Unter der Last der Dachsteine verformte sich der Dachstuhl allerdings und drohte einzustürzen. In den 1870er Jahren diente ein Raum als Postamt. Ende des 19 Jh. wurde das Haus zunehmend baufällig und sollte abgerissen werden. Lokale Initiativen bemühten sich aber um den Erhalt. 1903 wurde es als eines der ersten Denkmäler durch den National Trust erworben, 1992 wurde die Bausubstanz (besonders das Dach) denkmalgerecht saniert und das Haus als Museum eingerichtet.

Camelot Castle Hotel

Wenn man so durch Tintagels Hauptgasse Atlantic Road zum Campingplatz am Ortsende tingelt, sieht man links in Richtung Küste einen pompösen Burgbau, den auch wir (wie viele unbedarfte Touristen) zuerst für King Arthurs Castle gehalten haben. Für eine Burgruine war es aber ganz schön gut erhalten und ziemlich belebt. Es ist eben nur eine Bettenburg, nämlich das Camelot Castle Hotel von 1899, in dem wir später auch mal „zu Abend gespeist“ haben. Bis dahin wussten wir auch nicht, dass die Besitzer John & Irina Mappin (Sohn einer Londoner Juweliersfamilie, Mappin & Webb, & Irina Kudrenok Ablakova, ehemalige kasachische Studentin in London) und ihr Spezi Ted Stourton (selbsternannter größter lebender Künstler Englands und Camelot-Hofmaler) dort eine Scientology-Zentrale aufgebaut haben und mit ihren Zeitungen und Videos von König Arturs Tafelrunde die Welt beglücken (wollen). Zu den scientologischen Aktivitäten von Mappin-Stourton gibts einen kritischen Blog whyweprotest.net/… oder auch diesen spannenden Bericht über den besten Kaffee Cornwalls: www.goodreads.com/… Die menschenfreundlichen Ideen will ich hier nicht weiter kommentieren, es reicht vielleicht zu wissen, dass solche freundlichen älteren Herren wie der kasachische Dauerpräsident (seit 1990) Nursultan Nasarbajew und der US-amerikanische Philanthrop Donald Trump zu ihren besten Freunden zählen (sollen).
Architektonisch ist das Hotel ein Bauklotz des kornischen Architekten Silvanus Trevail (1851 – 1903) im Historismus-Burgenstil, der von 1894-99 zur touristischen Belebung Tintagels mit Hilfe der King-Arthur-Legende auf die Klippen gesetzt wurde. Das Haus steht dramatisch an der kornischen Steilküste mit Blick zur vorgelagerten Tintagel-Insel mit den historischen Burgruinen. Innen ist’s eine Mischung aus pompöser Architektur, etwas verstaubter Einrichtung, garniert mit omnipräsenten Blumengemälden des Hofmalers, allerlei Promifotos (aus der Welt der Reichen und Wissenden) und einigen russisch-kasachisch-kitschigen Nippes. Auf den ersten Blick ganz beeindruckend, wirkt dann alles irgendwie übertrieben-üppig-aufgesetzt. Aber das Kellner-Bübchen war nett und flott… Wohnen möchte ich im „führenden Hotel Cornwalls“ aber lieber nicht (www.tripadvisor.de/…)

Tintagel Castle

Die richtige Burgruinen von Tintagel Castle (Kornisch: Kastell Dintagell = Festung mit Engpass, gemeint ist der schmale Zugang) liegen ca. 600 m die Castle Road runter (von der Cornish Bakery an der Ecke Fore Street / Atlantic Road) zur Steilküste. In früheren Zeiten war die Insel durch eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden, die im 15. Jh. durch Küstenerosion zerstört wurde. Vom Einlasshäuschen des English Heritage kann man die vorgelagerte Tintagel-Insel über eine Brücke und eine steile Felstreppe mit 148 Stufen erreichen. Zuerst kommt man zu den Ruinen der Burg Richards von Cornwall. Der 18jährige Richard Plantaget (1209 – 1272) wurde 1227 von seinem Bruder König Heinrich III. (1207-1272) zum 1. Earl Of Cornwall ernannt. Ab etwa um 1230 ließ der etwa 21jährige Jungspund zwischen Festland und Tintagel-Insel seine eigene Burg am sagenhaften Geburtsort des sagenhaften Helden Artus erbauen, sicher, um etwas vom Ruhm des britischen Urkönigs zu profitieren und sich den eigensinnigen Cornwallern (oder so) als königlicher Statthalter schmackhaft zu machen. Scheinbar war die Schauburg in der ländlichen Einöde der Westküste nur ein Abschreibungsobjekt, denn der Graf hat sie kaum benutzt und schon 100 Jahre später um 1337 wurde die Burg als verfallen bezeichnet. Außerdem hatte Richard Besseres als Küstenwanderungen vor, denn er musste noch ein paar andere Ländereien zusammenraffen und einen Kreuzzug vorbereiten, um der reichste englische Earl jener Zeit zu werden. In der Folgezeit wurde die Burg mit kleiner Besatzung gehalten und diente als Gefängnis, um 1600 war sie endgültig verlassen.
Die allseits steil ins Meer abfallende Insel mit etwa 350 m Durchmesser hatte aber schon vorher strategische Bedeutung als gut zu schützender Vorposten. Ausgrabungen wiesen einen großen, reichen Ort mit über 100 Häusern und Hafen unten an den Klippen aus der Zeit vom 5. bis 7. Jh. nach (nachdem die Römer Britannien aufgegeben hatten). Die Handelsbeziehungen mit Zinn und Kupfer gegen Wein, Olivenöl, Töpferwaren und Glas reichten bis in den östlichen Mittelmeerraum. Die größte Siedlung Südwestenglands im Dark Age der Völkerwanderungszeit, als sich England neu sortierte, wurde auch als Klostersitz oder Fürstenhof des keltischen Königreiches Dumnonia interpretiert (womit wir wieder bei Artus wären). Auf der nordöstlichen Inselseite diente die Bucht Tintagel Haven als leidlich geschützter Schiffslandeplatz, unten ist ein kleiner Strand mit Strandbar und die Merlin-Höhle (die man zu Fuß nur bei Ebbe erkunden kann).

Normannische Kirche St. Materiana

Von der baumlosen Insel hat man vor allem tolle Ausblicke auf die wilde kornische Küste. Der South West Coast Path, ein Küstenweg entlang der gesamten Küste Cornwalls, führt unmittelbar am Tintagel Castle vorbei, am Naturschutzgebiet Glebe Cliffs entlang zur rund 1 km entfernten normannischen Pfarrkirche St. Materiana. Diese alte Kirche liegt etwa 600 m außerhalb des Dorfes nahe der Steilküste. St. Materiana ist mit dem umgebenden Friedhof für mich die authentischste Sehenswürdigkeit von Tintagel (neben der Küste selbst). Den meisten Touristen ist sie aber egal (weil sie irgendwie nicht im Artus-Marketingkonzept vorkommt) und deshalb Materiana sei Dank ein ruhiger abgeschiedener Ort. St. Materiana wird mit Madryn, eine als heilig verehrte Prinzessin des walisischen Königreichs Gwent aus dem 5. Jh., in Verbindung gebracht. An der Stelle stand schon im 5 Jh. eine keltische Kapelle als Ableger des Klosters Minster bei Boscastle an einem frühen christlichen Friedhof. Der jetzige Bau wurde zwischen 1080 und 1150 im normannisch-romanischen Stil errichtet. Im 14. Jh. wurde der Kirchturm hinzugefügt, die burgartigen Zinnen stammen aus dem 15. Jh. Der Bau ist eine schmucklos-schlichte Saalkirche in Kreuzform aus Naturstein. Die Ausstattung wirkt auf den ersten Blick etwas zusammengewürfelt: von der römischen Straßenstele bis zum Postkartenständer. Die offene Balken-Konstruktion des 1870 erneuerten Daches ist interessant. Bemerkenswert ist auf jeden Fall das normannische Taufbecken mit archaischen Porträts, das aus der Kapelle St. Julietta auf der Tintagel-Insel stammen soll. Sehr stimmungsvoll zeigte sich auch das farnbewachsene Kirchturmfenster mit den Zugseilen des Glockenspiels im abendlichen Gegenlicht. Interessante Bleiglasfenster und das mittelalterlich anmutende Kirchenbanner der heiligen Materiana (wurde aber Ende des 19. Jh. von Ninian Comper, einem schottischen Architekten gefertigt) sind sehenswert. Der weitläufige Friedhof macht einen wildromantischen Eindruck, die alten windschiefen, mit Flechten und Moosen bewachsenen Grabsteine stehen zwischen Gras, Farnen, Kräutern, Blumen und Gebüsch. Die frühesten sind von 1690 bis 1710. Bei Landarbeiten und anschließenden Grabungen auf dem angrenzenden Trecarne-Acker wurden Gräber aus dem 6. bis 11. Jh. gefunden. Auffällig sind einige Keltenkreuze auf dem älteren meerseitigen Gelände und ein schlichtes Holzkreuz mit dem Rettungsring der italienischen Bark „Iota“: Das Schiff aus Neapel war am 20.12.1893 im Sturm an einer Klippe des Lye Rock in der Bossiney Cove aufgelaufen, die Besatzung wurde von Einheimischen von der Klippe gerettet, aber der 14jährige Schiffsjunge Domenico Catanese ertrank.

South West Coast Path: Tintagel – Port Isaac

Die Kirche St. Materiana am Glebe Cliff ist auch ein guter Ausgangspunkt für eine Küstenwanderung entlang des South West Coast Path. Das ist der mit etwa 1000 km längste Fernwanderweg Großbritanniens von Minehead (Somerset) im Norden bis South Haven Point/Bournemouth (Dorset) im Süden um die ganze Halbinsel Cornwall herum. Der Weg diente ursprünglich Anfang des 19. Jh. als Kontrollweg der Küstenwache gegen Schmuggler und Strandräuber, die französischen Brantwein schmuggelten oder gestrandete Schiffe ausplünderten. Deshalb verläuft der Weg immer am äußeren Rand der Steilküste entlang mit bestmöglichen Einblicken zum Landungsbereich am unteren Ufer. Das bedeutet auch, dass jede Bucht und jede Flussmündung (von denen es viele gibt) „inspiziert“ wird, also keinesweg der kürzeste Weg benutzt wird und das Streckenprofil aus vielen Auf- und Abstiegen besteht. Betreut, erhalten und ausgeschildert wird der National Trail (veranschlagte Erhaltungskosten: jährlich etwa £ 1000 pro Meile) von der dafür gegründeten gemeinnützigen South West Coast Path Association.

Wir wollten den Abschnitt von Tintagel nach Port Isaac (www.southwestcoastpath.org.uk/… | www.iwalkcornwall.co.uk/… | www.komoot.de/…) bewandern: ca. 15 km, 330 m Aufstieg, 370 m Abstieg, ca. 5 Stunden: vom Headland Campingplatz geht’s die Atlantic Road runter zum Ortszentrum Tintagel, am „Ye Olde Malthouse Inn“ leider vorbei (hatte noch zu), vor dem „Cornishman Inn“ die Gasse Vicarage Hill zur Kirche St. Materiana. Von dort geht ein Verbindungsweg in 100 m zum South West Coast Path vorn an der Küste. Bei steifer Brise und ordentlich Seegang tobte sich die irische See an den rauhen Klippen aus. Der Weg nach Port Isaac führt nach links in Richtung Süden. Nach gut 300 m kommt man an der Jugendherberge Tintagel vorbei, die direkt an der Küste über der Felsbucht Lambshouse Cove liegt. Einige der Buchten und senkrechten Wände wurde durch früheren Schieferabbau (vom frühen 14. bis Mitte des 20. Jh.) künstlich geschaffen, dazu kommen auch noch versteckte Kupfer- und Zinnbergwerksstollen. Als ortstypisches Baumaterial wurde der Stein überall verwendet: zum Hausbau, Dachdeckung, Grabsteine, Straßenpflaster und für die einzigartigen typisch-kornischen Trockenmauern in Fischgrätenbauweise (genannt „Jack & Jill“, „Curzy Way“ oder „Kersey Wave“), die den SW Coast Path  als Feld- oder Weidebegrenzung teilweise begleiten. Der Weg selbst ist klein und naturbelassen, nicht übertrieben ausgebaut. Ab und zu gibt’s einen Markierungspfahl mit dem Wegzeichen „Eichel“ oder ein Übersteig- oder Klapptor als Viehsperre. Links liegen die Felder und Weiden der kornischen Landwirtschaft, rechts führt der Weg immer nah der etwa 50 bis 90 m hohen Steilküste mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Klippen und das Meer. Und überlaufen ist der Weg auch nicht gerade, wir haben an einem etwas diesigen Mittwoch im August nur 2 Wanderer mit Hund getroffen. Etwa 1,5 km von Tintagel entfernt kommt man beim Aussichtspunkt Penhallic Point am Treknow Cliff zu einer größeren Bucht, die auch durch Schieferabbau entstanden ist. Am Ende der ca. 1 km langen Bucht liegt Trebarwith Strand  an der Mündung eines Bachtals mit dem malerischen Vulkanfelsen Gull Rock etwa 500 m im Meer vor der Küste. Wegen der spektakulären Ansicht wurde der Ort auch für Filmaufnahmen benutzt. Bei Ebbe gibt’s sogar schöne Sandstrände und mit dem meist herrschenden Westwind entstand hier ein kleines Surferparadies. Im Shop von Surffreak Shaun Boundy (der mit Ganzkörpertattoo und Pinkbart selbst eine Sehenswürdigkeit Cornwalls ist) kann man alles mögliche „Strandgut“ erwerben oder ausleihen, vor allem natürlich Neoprenanzüge und Boards zum Wellenreiten. Am Trebarwith Strand ist das ein Spaß für die ganze Familie (möglichst mit Hund). Vor allem Kinder stürzen sich unermüdlich mit kurzen Bodyboards in die anrollenden meterhohen Brandungswellen und gleiten zum Strand. An der kleinen Zufahrtsstraße gibt’s außerdem den Souveniershop Crazy Mairmaid, das Strand Café, das Hotel und Restaurant The Port William Inn und ein paar Ferienhäuser.
Was runter geht (zum Strand), geht auch wieder hoch (zur Klippe). Beim Port William Inn (Port William hieß früher der Verladehafen für den gebrochenen Schiefer) geht der SW Coast Path in einem Vorgeschmack kommender Berg-und-Tal-Wanderung wieder steil 50 m höher zur Klippe am Dennis Point mit schöner Aussicht auf die Strandbucht und den Gull Rock und weniger schöner Aussicht auf den sofort folgenden 50-m-Abstieg in’s nächste Flusstal an der Backways Cove (mit einigen Ruinen möglicherweise von Bergwerk bis Burg) und den anschließenden Aufstieg auf der anderen Talseite. Ab km 6 geht es mal 3 km relativ eben oben auf der Steilküste des Treligga Cliffs entlang. Weitere kleine Strände am bergbauzerfransten Ufer (wie Tregardock Strand) werden auf der Höhe, die jetzt Tregardock Cliff heißt, passiert. Nach 4 weiteren Flusstälern und nur 12 km Wanderung (talchill-gefühlt 24) zieht die Küste nach der Bucht Barrett’s Zawn am Bounds Cliff auf 123 m hoch und biegt allmählich nach Westen nach Port Isaac ab. An der zerklüfteten Küste geht’s danach ständig bergab, bis man bei dem markanten Einschnitt Cartway Cove nach 14 km auf die Straße bei Port Gaverne trifft. Der wirklich kleine Vor-Ort von Port Isaac besteht aus 5 Ferienhäusern, dem Hotel Port Gaverne, einer Farm und einem Campingplatz. Der kleine Hafen liegt total geschützt in einem kleinen Fjord hinter der Landzunge Main Head. Früher wurde dort auch Schiefer verschifft, jetzt ist es ein Badesandstrand mit Sportbootparkplatz. Natürlich geht’s zum Strandhafen ganz runter und auf der anderen Seite wieder hoch nach Port Isaac auf einer Anhöhe über dem eigenen The Haven. Port Isaac hat genau wie Tintagel etwa 700 Einwohner, ist aber sonst ungleich natürlicher. In dem alten malerischen Fischerdorf, dessen Wohlstand im 18./19. Jh. auf einem regional bedeutenden, geschützten Handelshafen (für Erze, Kohle, Holz, Stein, Kalkstein, Salz, Töpferwaren) und einer kleinen Fischereiflotte beruhte, gibt es noch viele Gassen und Häuser aus dieser Zeit. Im 20. Jh. verlor der Hafen durch Bahn- und Straßenverbindungen an Bedeutung, jetzt ist er ein Sandstrand mit einigen Fischer- und Sportbooten. Wichtigster Erwerbszweig ist inzwischen der Tourismus (ohne Artus). Der romantische Kulisse wurde in mehreren Filmproduktionen genutzt. Auf der Suche nach einer Teestube wurden leider nach 18 Uhr die Bürgersteige vor unseren Augen ein bisschen hochgeklappt, aber wir wurden dann doch noch im „Cornish Cove“ fündig. Ein klitzekleiner niedlicher gemütlicher Tearoom mit freundlichster Bewirtung mit allerfeinstem Cream Tea (und einem Bier gegen den Durst von 7 Wanderstunden mit einer Flasche Wasser, davon waren wir aber eine Stunde am Trebarwith Strand und haben auch sonst nicht ganz wenige Fotos gemacht). Für den Rückweg hatten wir Gottseidank den letzten Bus erwischt, der uns in einer fast zweistündigen kleinen Cornwall-Rundfahrt zurück nach Tintagel brachte.

Cornwall Tin Coast

Levant Mine & Beam Engine

Wir wollten dann noch an Cornwalls Südwestende, ohne die Touristenhochburgen Saint Yves, Lands End oder St. Michael’s Mount anzusteuern. Traumstrände, Einkaufsmeilen und Touristenrummel interessierten uns nicht. Nach den Reiseführerbildern fiel unsere Wahl auf die rund 10 km nördlich von Lands End liegende Tin Coast (seit 2006 UNESCO-Weltkulturerbe) mit den ehemaligen Zinn-/Kupferbergwerken Levant und Geevor Mine. Zwischen Pendeen und Cape Cornwall am südwestlichen Zipfel Cornwalls gibts an der Küste besonders viele Zeugnisse des über 2000jährigen kornischen Bergbaus. Seit der Bronzezeit waren Kupfer und Zinn begehrte Bodenschätze, die in Cornwall und Devon seit etwa 2200 v.d.Z. abgebaut und bis in den Mittelmeerraum gehandelt wurden. Cornwall wurde zum wichtigsten Kupfer- und Zinnlieferanten der Welt. Im 19. Jh. die wurden 2/3 des Weltbedarfs an Kupfer und die Hälfte an Zinn in tausenden Minen an Cornwalls Küsten abgebaut. Die Rohstoffgewinnung und -verarbeitung war der wichtigste Faktor der Industrialisierung Englands im 18. und 19. Jh. Die maschinelle Revolution, die Erfindung der Dampfmaschine, die Konstruktion von Fördertürmen, Pumpen, Maschinenhäusern, Eisenbahnen, Gießereien hatte hier ihren Ausgangspunkt. Im 20. Jh. waren die Lagerstätten erschöpft (1998 schloss nach über 400 Abbaujahren das letzte Zinnbergwerk Europas, die South Crofty Mine), viele hochqualifizierte Bergleute wanderten nach Amerika, Asien, Australien oder Südafrika aus und Cornwall wurde zu einer der ärmsten britischen Regionen. Da auch die traditionelle Landwirtschaft und Fischerei nicht mehr einträglich genug waren und sind, müssen neue nachhaltige Einkommensquellen wie der Tourismus erschlossen werden.

Levant Mine & Geevor Tin Mine . Tin Coast . Cornwall . Südengland (maps.google.de, Bearbeitung: Andreas Kuhrt 2017)
Karte von Levant Mine & Beam Engine an der Tin Coast in Cornwall (Map: maps.google.de, Bearbeitung: Andreas Kuhrt 2017)

Unser Ziel war Levant Mine & Beam Engine (ein Industriedenkmal des National Trust seit 1967) direkt an der Küste bei Trewellard, wo auch wieder der South West Coast Path verläuft. In der Levant Mine wurde mindestens seit 1748 Kupfer gefördert. 1820 wurde die Levant Mining Company gegründet, in der damals weltweit bedeutendsten Kupferregion wurde dieses Bergwerk das führende seiner Zeit. Zur Hochzeit Mitte des 19. Jh. waren über 500 Arbeiter angestellt, neben den Bergmännern auch Jungen ab 8 Jahre im Schacht und Frauen und Mädchen beim Zerkleinern und Sortieren des Erzes. Mindestens 10 Stunden Arbeit täglich an 6 Tagen in der Woche, verbraucht oder tot mit 40 waren damals üblichen Bedingungen. 1857 wurde eine dampfmaschinenbetriebene Fahrkunst (Man Engine) installiert, die die aufwändige und langsame Schachtbesteigung über Fahrten (Leitern) erleichterte (weniger als eine halbe statt einer Stunde Zustieg). Die Fahrkunst war eine Art mechanischer Schachtfahrstuhl (ähnlich einem Paternoster) für jeweils einen Bergmann, der die Bergleute in 3,7-Meter-Absätzen hoch- und runtertransportierte. Eine endlose Reihe (über die gesamte Schachttiefe) von Trittstufen an einem Förderbaum mit jeweils 3,7 m Abstand wurde über einen Förderturm um 3,7 m gehoben und gesenkt. Die Bergleute mussten also alle 3,7 m von der Fahrstufe auf die jeweilige Schachtstufe springen und mit dem nächsten Hub weiterfahren. Kein Spaß, aber immer noch besser, als endlose glitschige Leitern bei fast völliger Dunkelheit mit einem Kerzenlicht klettern. Der Zustieg konnte dadurch von meistens um 1 Stunde auf etwa eine halbe Stunde verringert werden. 1873 waren 5 Dampfmaschinen für Förderung, Belüftung, Grubenentwässerung und Erzzerkleinerung in Betrieb. Die Teufe (Schachttiefe) reichte bis in 640 m Tiefe und auf etwa 30 Sohlen gab es Förderstollen bis etwa 2,5 km Länge, davon bis 1,5 km unterm Meeresboden, was sicher auch keine prickelnde Vorstellung ist. Am 20.10.1919 starben bei einem schweren Bergwerksunglück 31 Bergmänner und 19 wurden verletzt, als ein Bügel am Balancier (zentraler Schwinghebel) der Fahrkunst brach, der schwere Stamm in den Schacht fiel und die Schachtstufen mit sich riss. Die Fahrkunst wurde danach nicht mehr repariert und die unteren Stollen mussten aufgegeben werden. 1930 wurde die Grube endgültig geschlossen und lief nach dem Abstellen der Pumpen voll Wasser. Insgesamt wurden 129.268 Tonnen Kupfer (1820-1927), 27.907 Tonnen Zinn (1835-1929), 4.000 Tonnen Arsen sowie etwas Silber und Gold gefördert (zum Vergleich: Kupfer-Jahresproduktion im größten Tagebau der Welt in Chuquicamata/Chile: 2012 etwa 356.000 Tonnen, jährlich rund 3 mal so viel wie in 100 Jahren Levant Mine).
Vom bedeutendsten ehemaligen Bergwerk Cornwalls sind auf einer Fläche von etwa 700 x 300 m die (oberflächlichen) Überreste zu sehen: Ruinen der Umkleide mit Zugangsstollen zum Man Shaft, Fahrkunst-Schacht, Kompressor-/Generatorhaus, Schornsteine der Dampfmaschinen, Pumpenhaus mit Beam Engine, Förderturm, ein kleines Museum, Anlagen der Kalzinierung (zur Arsengewinnung) und viel umgepflügte Landschaft. Prunkstück des Museums ist die älteste funktionstüchtige Dampfmaschine der Welt von 1840 (Konstruktion: Francis Mitchell, Fabrik: Harvey & Co., Hayle Foundry) mit Förderhaspel, die 1935 von Enthusiasten des Cornish Engines Preservation Committee vor der Verschrottung bewahrt wurde (durch Ankauf für £ 300). Damit begann die Erhaltung des industriellen Erbes in Cornwall. Mit der Gründung des Industriedenkmals Levant Mine & Beam Engine 1967 wurde die Maschine dem National Trust übergeben und in den Jahren 1984-92 von den Dampffans des inzwischen Trevithick Society genannten gemeinnützigen Vereins wieder aufgearbeitet und in ihrem alten Pumpenhaus installiert (das Pumpenhaus musste aber vorher aus einer verfallenen Ruine rekonstruiert werden). Nach 60 Jahren Stillstand wurde sie als letzte funktionstüchtige Dampfmaschine ihrer Art wieder in Betrieb genommen, alle halbe Stunde im Levant-Mine-Pumpenhaus des National Trust.

Geevor Tin Mine

Gleich nördlich der Levant Mine schließt sich die Geevor Tin Mine an, die im 19 Jh. als North Levant nur ein kleiner Schacht war. 1891 wurde der Schacht aufgegeben und 1901 durch ausgewanderte Bergleute aus St. Just, die wegen des Burenkriegs aus Südafrika zurückgekehrt waren, neu erkundet. Daraus wurde 1911 die Geevor Tin Mine gegründet, nachdem der Zinnpreis zwischen 1896 und 1906 von £ 64 auf £ 181 gestiegen war und einen profitablen Abbau versprach. Nach wechselvoller Entwicklung wurde das Werk 1990 als nicht mehr rentabel geschlossen. 1991 wurden die Pumpen abgestellt, die Stollen sind abgesoffen und die Gebäude sollten abgerissen werden. Lokale Vereine und ehemalige Arbeiter wehrten sich dagegen und wollten die Mine als Denkmal der Industriegeschichte Cornwalls erhalten. Sie ist jetzt das größte, vollständig erhaltene Bergwerksmuseum und gehört seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe Bergbaulandschaft von Cornwall und West Devon.

An der Tin Coast in Cornwall hatten wir den westlichsten Punkt unserer Südengland-Tour erreicht und mussten langsam ans Zurückfahren denken, weil unsere Fähre in 2 Tagen von Dover abging. Wir sind aber nicht weit gekommen, weil wir noch einen Park auf unserer Wunschliste hatten:

The Lost Gardens Of Heligan