Weg zur Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Abstieg von der Steilküste zum Meerschwimmbecken Charco Azul (Blaue Pfütze) bei Los Llanillos in der Mitte der Golfo-Bucht auf der Nordseite El Hierros (Foto: Andreas Kuhrt)
Weg zur Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Blick zur Punta de la Dehesa . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Aussicht reicht von der Punta de la Dehesa (das flache Lavaplateau am Horizont, ca. 8 km entfernt) über das westliche Ende des Hochlandes (am Fuß halblinks im Licht: Pozo de la Salud)... (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Blick zur Punta de la Dehesa . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Blick zu den Roques de Salmor . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
bis zur Punta de Arelmo mit den Roques de Salmor im Nordosten (auch etwa 8 km entfernt) (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Blick zu den Roques de Salmor . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Weg zur Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Die zerklüfteten Lavaformationen wurden mit einigen Wegen und Treppen erschlossen, mit Wellenschutzmauern gesichert und mit ein paar Holzpodesten als Liegeflächen ausgestattet (Foto: Andreas Kuhrt)
Weg zur Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Stricklava am Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
schon die schöne Stricklava ist einen Besuch wert (Foto: Andreas Kuhrt)
Stricklava am Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Pool unter Felsbogen . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Unter einem Felsbogen ist der Zugang zur "Blauen Pfütze" (ein Naturpool von etwa 10 x 5 m Größe), bei starkem Wellengang schwappt es hier schon mal über (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Pool unter Felsbogen . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Felstor . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Nebenan geht's noch zu einer Felsgrotte, die bestimmt ein alter Lavagang war (zum Baden sollte man hier den Rettungsring am besten gleich anlegen) (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: Felstor . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Welle beim Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Der Atlantik im Herbst/Winter... (Foto: Manuela Hahnebach)
Welle beim Charco Azul . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Charco Azul: die siebte Welle . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
ist nicht zum Plätschern aufgelegt (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Azul: die siebte Welle . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
La Maceta: Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
4 km weiter liegt liegt an der östlichen Golfo-Küste das Meerschwimmbad La Maceta (Blumentopf), von den 3 Becken sind gerade noch die Umrisse zu erkennen (Foto: Andreas Kuhrt)
La Maceta: Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
La Maceta: Lava beim Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Lavafelsen am Meerbad La Maceta (sieht wie die Wand eines ehemaligen Lavaganges aus) (Foto: Andreas Kuhrt)
La Maceta: Lava beim Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
La Maceta: Grottenbar beim Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Lavagrottenbar war im November leider wegen Winter geschlossen... (Foto: Andreas Kuhrt)
La Maceta: Grottenbar beim Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
La Maceta: Grottenbar beim Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
aber die Aussicht gibt's immer (Foto: Manuela Hahnebach)
La Maceta: Grottenbar beim Meeresbad . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
An einem windigen Herbsttag wurde Einiges geboten: das Quirlige links ist eigentlich das Schwimmbecken und die Plattform rechts, die gerade wieder bewässert wird, ist die Liegewiese (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Sah eigentlich aus wie schönes Badewetter... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
und wie die Wellen so schön... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
schwappen... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
die sind ganz schön nah... (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
zu-nah-mi! (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Das war der richtige Moment zum Umziehn (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Dann tauchte ein Badeverrückter auf, eigentlich tauchte er ab... (Foto: Manuela Hahnebach)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
und zu mal wieder auf... (Foto: Andreas Kuhrt)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
die siebte Welle... (Foto: Manuela Hahnebach)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
überrollt den Whirlpool, der mal ein Schwimmbad war... (Foto: Andreas Kuhrt)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
der Schwimmer ist aber immer wieder aufgetaucht (Foto: Andreas Kuhrt)
Schwimmer im Meeresbad La Maceta . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Ermita San Lorenzo in Las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Unser nächstes Ziel war Las Calcosas (Calcosa: Kanaren-/Mondampfer, das hier sind aber Mittagsblumen), ein kleiner Ort auf der Steilküste mit der winzigen Kirche San Lorenzo... (Foto: Andreas Kuhrt)
Ermita San Lorenzo in Las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Ausblick auf Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
etwa 80 m unter den Klippen liegt spektakulär auf einer Lavaterrasse in einer halbkreisförmigen Bucht der Ort Pozo de las Calcosas... (Foto: Manuela Hahnebach)
Ausblick auf Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
den man nur über einen etwa 300 m langen Treppenweg erreicht (Autos müssen draußen bleiben) (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas ist das "Seebad" des 2,5 km entfernten Hochlandortes El Mocanal und wurde ursprünglich um 1800 von Fischern als "Zweitwohnsitz" während der Sommer-Fischfangsaison angelegt... (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Häuser in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Der Ort fällt unter der Steilwand der Bucht in Terrassen zum Meer hin ab, die Häuser scheinen wie aus dem Fels gewachsen (Foto: Andreas Kuhrt)
Häuser in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas ist ein auf El Hierro einmalig erhaltener ursprünglicher Ort mit etwa 40 Häusern... (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
ein lebendiges Freilichtmuseum traditioneller herreñischer Bauweise: Casas pajeras (Strohhäuser) sind einfachste Häuschen aus den auf der Insel zur Verfügung stehenden Materialien... (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Altes Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
mit Trockenmauern aus rohem Lavagestein (dahinter kann sich inzwischen vielleicht auch mal 'ne Betonwand verbergen)... (Foto: Andreas Kuhrt)
Altes Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
alten Holztüren, Tür/Fensterstürze und Dachstuhl aus Wacholder- oder Kiefernholz (Foto: Manuela Hahnebach)
Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Palmdach in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
und Dächern aus Gras, Stroh oder Palmwedeln (vielleicht auch mal'n Stück Wellplatte dazwischen) (Foto: Andreas Kuhrt)
Palmdach in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas: Lavabecken . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Soviel Luxus muss sein: Doppelwaschbecken (oder Geschirrspüle?) auf herreñisch: aus größeren Lavabomben rausgehauene Becken... (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas: Lavabecken . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas: Lavabecken . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
und noch mehr Spülsteine (im wahrsten Sinne des Wortes) (Foto: Andreas Kuhrt)
Pozo de las Calcosas: Lavabecken . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Weg in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Wege in Pozo de las Calcosas sind in die Vulkanlandschaft gebaut, man muss auch schon mal um paar Lavabrocken rum, keine Fahrzeuge, alles Fußgängerzone (Foto: Andreas Kuhrt)
Weg in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Agaven in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Steingärten auf herreñisch: zwischen den grauschwarzen Lavahäusern fällt grün besonders auf: Agaven... (Foto: Andreas Kuhrt)
Agaven in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Mittagsblumen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
und Mittagsblumen (Foto: Andreas Kuhrt)
Mittagsblumen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Skulptur Neptun in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Apropos grün: am Eingang des Dorfes wacht Neptun (schon etwas lädiert) über die Bucht... (Foto: Manuela Hahnebach)
Skulptur Neptun in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Skulptur Neptun in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
eine Skulptur (von 2007) aus Sperrmüll, Blech, Stoff, Zement und Farbe von Rubén Armiche (ein Pop-Art-Künstler von Gran Canaria, der auf El Hierro lebt) (Foto: Andreas Kuhrt)
Skulptur Neptun in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Altes Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Die alten Häuser (besonders die empfindlichen Dächer) zu erhalten, ist aufwändig, manchmal wird mit Beton und Blech nachgeholfen (Foto: Andreas Kuhrt)
Altes Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Alte Treppe in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Lapas (Napfschnecken) sind auf El Hierro nicht nur beliebt als Delikatesse, sondern auch als Dekoration (Foto: Andreas Kuhrt)
Alte Treppe in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Neues Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Die neueren Urlaubshäuser sind scheinbar komplett aus Beton mit angetäuschter Steinplatten-Fassade, so wie diese kleine Ferien-Hochburg im Pajera-Look in vorderster Strandlage (Foto: Andreas Kuhrt)
Neues Haus in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Badebucht in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Zwischen zwei Lavazungen liegt die Hafenbucht und das Meerwasserbecken (rechts) eigentlich geschützt, aber hier glich sie eher einem großen Whirlpool (Foto: Andreas Kuhrt)
Badebucht in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Während der Herbststürme... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
können auch schon mal einige größere Wellen... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
anrollen... (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Solch Wildwasser... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
hatten wir bisher... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
noch nicht... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
erlebt (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen in Pozo de las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Bar Restaurante "Casa Carlos" in Las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen fotografieren macht hungrig: das einzige Restaurant in Las Calcosas "Casa Carlos" liegt direkt auf den Klippen über der Bucht, aber der Eingang hintenrum sah nicht besonders einladend aus... (Foto: Andreas Kuhrt)
Bar Restaurante "Casa Carlos" in Las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Bar Restaurante "Casa Carlos" in Las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
die Aussicht war toll, die Ausstattung schlicht, die Wirtin Julia ganz nett und das Essen sehr übersichtlich: Vieja (Papageifisch), Mojo rojo und Brot (während der Badesaison gibt's vielleicht mehr) (Foto: Andreas Kuhrt)
Bar Restaurante "Casa Carlos" in Las Calcosas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Montaña Salina bei Echedo an der Nordküste . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Nur rund 2,5 km Luftlinie östlich von Las Calcosas, aber 8,5 Straßenkilometer u.a. über die Serpentinen am Vulkankegel Montaña Salina sind es bis Charco Manso (Foto: Andreas Kuhrt)
Montaña Salina bei Echedo an der Nordküste . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Noch ein Meerbad in einer Bucht an der Nordspitze El Hierros (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Charco Manso heißt "Zahme Pfütze", ich würd sagen: genial daneben (das da unten ist übrigens die Badebucht) (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
An Baden war nicht zu denken, höchstens mal Duschen (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Ganz im Norden der Insel waren die Wellen noch mal ein Stockwerk höher (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Neben der "Badebucht" führt ein Pfad an der Steilküste entlang... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
von dem man spektakuläre Ausblicke auf die raue Küste hat (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
da ging die Post ab (aber bestimmt keine Flaschenpost) (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Eine Spezialität der zerklüfteten Küste bei Charco Manso sind die Schlundlöcher (eingestürzte Lavagänge, Vorsicht: Absturzgefahr)... (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
die mit dem richtigen Wasserdruck... (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
zu kleinen... (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
fauchenden Geysiren werden (Foto: Andreas Kuhrt)
Fontäne bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
An der Punta Norte, dem Nordkap von El Hierro... (Foto: Andreas Kuhrt)
Bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
ist es lange nicht so voll wie in Norwegen... (Foto: Andreas Kuhrt)
Bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
die Klippen sind interessanter... (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
und das Meer viel spannender (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
mittendrin... (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
statt... (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
nur dabei (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Kamerawaschanlage mit eingebautem Weichzeichner (Foto: Manuela Hahnebach)
Wellen bei Charco Manso . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Las Puntas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Im nordöstlichen Zipfel des Golfo-Tales ist Las Puntas der einzige größere Ort direkt an der Küste: die Apartments Edelmira in restaurierten kanarischen Häusern gehören zum Hotel Puntagrande (Foto: Andreas Kuhrt)
Las Puntas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Die Küste bei Las Puntas wird durch schmale vorspringende Lavaklippen (die Puntas) geprägt (Foto: Andreas Kuhrt)
Ausblick von der Punta Grande in Las Puntas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Von Las Puntas überblickt man den ganzen Bogen des Golfo-Tals bis zur Westspitze bei der Punta de la Dehesa (Foto: Andreas Kuhrt)
Ausblick von der Punta Grande in Las Puntas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Andreas Kuhrt)
Ausblick von der Punta Grande in Las Puntas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Der Atlantik prallt auf die Lavafelsen der Steilküste (Foto: Andreas Kuhrt)
Ausblick von der Punta Grande in Las Puntas . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
Auf einer etwa 150 m langen Lavaklippe steht das ehemals "kleinste Hotel der Welt", el Hotelito, das Hotel Puntagrande... (Foto: Andreas Kuhrt)
einsam im Meer (Foto: Andreas Kuhrt)
(Foto: Andreas Kuhrt)
Ursprünglich war es das Packhaus des Bootsanlegers Punta Grande, jetzt ist es ein Baudenkmal, Restaurant und Mini-Hotel mit 4 Zimmern (mit Maxi-Preisen ab 200 €/Nacht mit Frühstück und Wellenrauschen) (Foto: Andreas Kuhrt)
Briefkasten am Flugplatz . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)
da bleibt dem vegetarischen postmodernen Brieflöwen (frisst nur Papier) am Flugplatz El Hierro das Maul offen stehn (Foto: Manuela Hahnebach)
Briefkasten am Flugplatz . El Hierro . Kanarische Inseln 2018 (Foto: Manuela Hahnebach)

Touren El Hierro: Charco Azul . La Maceta . Pozo de las Calcosas . Charco Manso 2018

Teneriffa El Hierro La Gomera 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Wasserwandern: Tümpeltour

Wir wollten mal an der Nordküste von El Hierro entlang die verschiedenen Meeresschwimmbäder besuchen und uns einfach mal treiben lassen, vielleicht sogar im Wasser (Badezeug hatten wir jedenfalls dabei). An 2 Tagen waren wir in La Maceta, Pozo de las Calcosas, Charco Azul und Charco Manso, was ich mal zu einer „Tümpeltour“ zusammengefasst hab (die Meeresbäder heißen Charco: Pfütze, Tümpel). In Ermangelung von Stränden gibts auf El Hierro einige raffiniert angelegte Meerbadebecken. Wo sich an der Lavaküste flache Buchten gebildet haben, die idealerweise schon durch natürliche Riffe vor dem Seegang geschützt sind, wurden Küstenbefestigungen als Badeplattformen und zusätzliche Wellenschutzmauern gebaut. Noch ’ne Bar, Kiosk, Grill oder wenigstens Liegeplattform dazu, fertig ist das Meerbad.

Charco Azul

Ziemlich in der Mitte der Golfo-Bucht an der Bahía de los Pozos (Brunnen-Bucht) liegt 1,5 km vom Dorf Los Llanillos das Bad Charco Azul (Blaue Pfütze). An der rauen Steilküste hat eine Lavazunge ein Gewirr von kleinen Klippen, Felsvorsprüngen, Bögen und Buchten hinterlassen, die den Uferbereich vor allzu starker Brandung schützen. Ein natürlicher Pool kann unter einem Felsbogen erreicht werden, ein anderer wurde durch kleine Wellenschutzmauern abgetrennt. In die urtümliche Lavalandschaft wurden noch ein paar Holzpodeste als Liegeflächen eingebaut (Frittenbude gibt’s nicht und Klo hab ich nicht gesehn… das Meer spült ja sowieso ständig durch). Von einem kleinen Parkplatz auf der Klippe führt ein vielleicht 200 m langer Fußweg an den Geröllstrand. Man hat Aussicht entlang der ganzen Golfo-Küste von der Punta de la Dehesa im Westen bis zur Punta de Arelmo mit den Roques de Salmor im Osten (jeweils etwa 8 km entfernt). An den Klippen, Höhlen und Schluchten gibt’s interessante Lavaformationen (z.B. schöne Stricklava). Nur das Badewetter war mit etwa 3 m hohen Wellen gerade ungünstig.

Knapp 4 km weiter östlich liegt das nächste Meeresbad Charco de los Sargos (Brassen-Tümpel) zwischen zwei Lavarippen mit schönen Grotten und Basaltsäulen. Dort gibts auch eine Strandbar, den coolen Kiosco los Sargos, eine rustikal zusammengezimmerte Bretterbude wie aus dem Piratenbilderbuch, mit einem deftigen Angebot: gebratenes Kaninchen, Schweinerippchen, gegrilltes Schweinefleisch mit Fritten und Mojo, frische Inselananas und allerhand Getränke – lecker – leider waren wir dort nicht (aber im Winter ist der Kiosk von Lourdes und Juan sowieso geschlossen).

La Maceta

Stattdessen waren wir 500 m weiter beim Charco la Maceta: Piscina natural de la Maceta (Naturschwimmbad Blumentopf?) an der nordöstlichen Golfo-Küste. La Maceta liegt inmitten der Golfo-Küstenzone mit Plantagen und Feldern. Der nächste Ort ist Las Puntas, 2 km östlich (man kann auf einem sprichwörtlichen Holzweg über Lavafelder dort hin laufen). Außer dem Bad, der Musikkneipe Sunset la Maceta, einem Kiosk und Parkplatz gibts hier nicht viel. Als wir von der Parkplatz-Terrasse an der Steilküste zum Bad runterblickten, war schnell klar, dass es mit dem Baden wohl nichts werden wird: 3 bis 4 m hohe Atlantikwellen brandeten an die Küste und überrollten die Schutzmäuerchen wie nix. Sieht aber interessant aus, wie das Bad in die Küste gebaut wurde. Wie meist auf El Hierro fällt der Lavasockel der Küste hier etwa 20 m steil zum Meer ab. Von der oberen Terrasse führt beim Restaurant ein Weg zum Meer hinunter, vorbei an interessanten Lavaformationen. Zwei Lavagrotten wurden überdacht und als schattige Picknickplätze/Bars mit Sitzbänken, Tischen, Grills und Aussicht aufs Meer eingerichtet (leider im Winter nicht bewirtschaftet). Etwas tiefer gibts betonierte Liege(-wiese ist schwierig auf El Hierro)- und Badeterrassen. Von den Badeterrassen führen Leitern in die 3 Schwimmbecken (bis 2 m tief), die durch Brandungsmauern geschützt sind. Bei normalem Wellengang schwappt immer mal Frischwasser in die Becken, aber bei starker Brandung werden die flachen Mauern einfach überrollt. Wir waren bei Herbststürmchen da. Der von Nordosten anstürmende Atlantik überrollte die Schutzmauern einfach. Über die Schwimmbecken gingen meterhohe Brecher und die Uferterrasse wurde von der Gischt regelmäßig bewässert (was ich bei einer Nahaufnahme hautnah erlebte, nur gut, dass ich trockene Wechselsachen dabei hatte). Mit Wellenfotos kann man ganz schön Zeit verbringen, weil man selten den perfekten Moment in richtiger Belichtung trifft, weil sie immer wieder anders und noch schöner sind, dann wechselt auch noch das Licht und zu guter Letzt taucht auch noch ein Verrückter auf, der in die Wellen abtauchte. Der war aber gar nicht so verrückt, sondern ein guter Schwimmer, der die überrollenden Wogen einfach abgetaucht hat und immer wieder auftauchte. Nach einer Fotostunde in La Maceta entschieden wir uns, nach Pozo de las Calcosas rund 14 km entfernt an der Nordküste zu fahren.

Pozo de las Calcosas

ist eines der spannendsten Meerbäder El Hierros. Las Calcosas (Bezeichnung für Kanarenampfer/Mondampfer, der gern in Felsgebieten wächst) ist ein abgelegener Ort mit ein paar Häusern zwischen Feldern an der steilen, knapp 100 m hohen Nordküste El Hierros. Unterhalb der Steilwände ist in der Bucht Bahía de las Calcosas durch eine Lavazunge eine kleine Küstenplattform direkt am Meer entstanden, auf der der einmalige Ort Pozo de las Calcosas (Mondampfer-Brunnen) angelegt wurde. Das untere Dorf aus etwa 40 Häusern ist nur über einen einzigen, etwa 300 m langen Treppenweg, der vom Oberdorf ca. 80 m hinab führt, zu Fuß zu erreichen.

Ursprünglich wurden die einfachen Häuser seit etwa 1800 von Fischern aus El Mocanal angelegt, dem nächsten, rund 2,5 km entfernten Hochland-Ort auf knapp 500 m Meereshöhe. So konnten sie während der Sommer-Fischfangsaison direkt an der Küste bleiben. Ein historischer Camino verbindet El Mocanal und Pozo de las Calcosas (Teilstück des Wanderwegs PR-EH 7 von Pozo de las Calcosas nach San Andrés). Die erhaltenen Häuser sind wie ein lebendiges Freiluftmuseum der einfachen, traditionellen herreñischen Bauweise: die ursprünglichen Casas pajeras (Strohhäuser) bestehen aus rohen Trockenmauern aus Vulkangestein, innen mit einer Dämmschicht aus Kuhmist und Stroh verschmiert, Holztür und kleinen Fenstern mit einem Dach aus Holzstäben, das mit Gras-/Strohmatten oder Palmwedeln gedeckt ist.

Inzwischen versucht man, die nicht sehr haltbaren Häuser aufwändig zu bewahren, manchmal wird mit Beton und Blech etwas nachgeholfen (und einige reine Betonbauten, die sich mit Vulkansteinplatten tarnen, gibts auch). Im Laufe der Zeit hat sich Pozo de las Calcosas zum Sommerferien- und Badeort von Mocanal entwickelt, weil die etwas geschützt zwischen zwei Lavazungen gelegene Bucht und ein flacherer mit Brandungsschutzmauern eingefasster Pool als Meerbad geeignet sind. Im Herbst und Winter ist der einsame Ort (außer den paar Touristen) meist völlig verlassen. Nur Neptun, eine riesige Skulptur aus Sperrmüll, Blech, Stoff, Zement und Farbe von Rubén Armiche (ein Pop-Art-Künstler von Gran Canaria) wacht seit 2007 über die Bucht. An einem stürmischen Tag wie bei unserem Besuch glich die sonst ruhige Badebucht aber eher einem überschäumenden Whirlpool, über den meterhohe Wellenbrecher rollten.

Nach einer weiteren Wellenfotostunde hat uns der Hunger zum einzigen Restaurant des Ortes, zur „Casa Carlos“ direkt auf der Klippe über Pozo de las Calcosas getrieben. An der winzigen Kirche Ermita San Lorenzo vorbei kommt man in einer Gasse bei einigen Plastik-Gartenmöbeln zum nicht sehr einladenden „Hintereingang“. Innen wars ganz hübsch mit Wandverkleidung aus Vulkangestein, einer großen Fensterfront zur Calcosas-Bucht, maritimer Deko und ein paar Holztischen. Das Angebot auf der Wandtafel ist im Herbst/Winter nicht so üppig: Napfschnecken, Miesmuscheln, Fischsuppe, Käse, Kichererbsen, Salat und Papageifisch. Der Fisch war sehr übersichtlich auf einem Teller abgelegt, dazu gabs Mojo rojo und Brot und Wein. Herreñische Gastlichkeit leicht gemacht, aber die Wirtin Julia war ganz nett.

Charco Manso

Ganz oben beim Nordkap von El Hierro Punta Norte liegt das Meerbad Charco Manso: die Sanfte Pfütze (die Namensgeber müssen an einem anderen Tag da gewesen sein als wir). Der Norden der Insel wird von großen Lavaflächen gebildet, die allmählich zum Meer hin abfallen. In der steppenartigen Küstenlandschaft wächst nur Buschwerk der Trockenzone. Sie ist weitgehend unbewohnt bis auf das Dorf Echedo (die meisten Siedlungen liegen im fruchtbaren Inland ab einer Höhe von etwa 500 m über dem Meer). Obwohl die Entfernung zur Küste nur rund 1,5 km Luftlinie ist, führt die Stichstraße Hl-151 Calle Tajaniscaba in vielen Serpentinen über 4 km zum beliebten Meerbad Charco Manso. Anders als an anderen Steilküstenabschnitten endet die Straße direkt am Meer. Früher gab es hier Salinen. An der Küste haben mächtige Lavaströme aus dem Landesinnern eine bizarr zerrissene Küstenlinie mit unzähligen Felsrippen, Kliffs, einzelnen Felsen, Buchten, Gängen und Höhlen geschaffen, die dem stürmischen Meer trotzen. Eine besonders große, etwa 120 m lange Bucht zwischen 2 Felsrippen, die zum Meer hin durch Felsen geschützt ist, wurde als Meerbadebecken ausgebaut. Ringsum wurde das Ufer als Promenade in Terrassen befestigt, es wurde ein Parkplatz, ein Kiosk und eine „Liegewiese“ aus 4 Holzplattformen errichtet. Als wir bei Charco Manso waren, war aber an Baden nicht zu denken (höchstens duschen in der Gischt). Der Herbststurm trieb gerade riesige Wellen an die Küste, die in mächtig gewaltigen Brechern über die Lavafelsen herfielen. Eine Spezialität der Küste bei bei Charco Manso sind die Schlundlöcher über eingestürzten Lavagängen. Mit dem richtigen Wasserdruck entstehen dort mehr oder weniger hohe Wasserfontänen wie fauchende Geysire.

Las Puntas: Hotelito Puntagrande

Das Erste und das Letzte, was man vom Golfo-Tal sieht, wenn man die Straßenroute durch den Túnel de los Roquillos nimmt, ist Las Puntas. Zu Anfang unseres Urlaubs auf El Hierro waren wir im Supermercado Las Puntas zur „Erstausstattung“. Und zum Schluss haben wir noch ein paar Fotos vom Hotel Puntagrande an den Klippen gemacht. Las Puntas ist der einzige „größere“ Ort direkt an der Küste von El Golfo ganz im Nordosten gleich hinter dem Tunnelausgang (abgesehen von Pozo de la Salud, das zu Sabinosa gehört und nur aus dem Kurhotel und ein paar Häusern besteht). Die Lavasteilküste bei Las Puntas unterhalb der rund 1000 m hohen Felswand Risco de Tavetai ist von rauen Lavaformationen geprägt: Buchten, Tunnel, Höhlen, Felsbrücken und ins Meer ragende Klippen (Puntas). Ziemlich bekannt ist das laut Guiness-Buch „kleinste Hotel der Welt“ el Hotelito, das Hotel Puntagrande: 4 Zimmer in einem kleinen Lavasteinhaus, spektakulär auf dem etwa 150 m langen Kap Punta Grande im Meer gelegen. Das Gebäude wurde ursprünglich 1830 als Packhaus des kleinen Bootsanlegers (Hafen wäre übertrieben) auf der ins Meer ragenden Lavaklippe (Ladekai und -kran sind noch da) gebaut als die Landverbindungen mühselig waren und alle Waren des Golfo-Tales (auch das Heilwasser vom Pozo de la Salud) mit Schiffen transportiert wurden. Nach dem Straßenbau auf El Hierro wurde der Schiffsanleger bedeutungslos, seit 1969 war es ein Restaurant, verfiel aber immer mehr. Ab 1975 wurde das Haus als Museums-Hotel restauriert und mit maritimen Sammlerstücken ausgestattet, seit 1979 führte es die Italienerin Gemma Chinosi, 1984 wurde es im Guiness-Buch der Rekorde als kleinstes Hotel der Welt geführt. Seit 2018 wird das Hotel von dem italienischen Einwandererpaar David und Paula Nahmias betrieben. Von der Inselregierung El Hierros wurde das Hotel Puntagrande 2019 als „Bien de Interés Cultural“ (BIC) eingestuft, ein kulturelles Baudenkmal. Ab 200 € (pro Nacht, nicht Woche) ist der Spaß, im kleinsten Hotel zu wohnen, nicht ganz billig, aber es gibt ja auch noch einige andere Unterkünfte in Las Puntas, außerdem das architektonisch interessante Freibad Cascadas del Mar, ein paar Restaurants, die Quesadillas-Bäckerei Abuela und den Supermercado Las Puntas. Das war unsere erste Anlaufstelle als wir ins Golfo-Tal gekommen sind: da gabs sogar noch den originalen Inselwein (der sonst überall ausverkauft war), die zum Probieren angebotenen Quesadillas de la Abuela fand ich zur Belustigung der Verkäuferin ziemlich gewöhnungsbedürftig (käsig eben) und die junge Verkäuferin klärte uns auf, dass die El-Hierro-Touristen von den Einheimischen Flamingos genannt werden. Seitdem fragen wir uns, was Touristen mit so rosa Vögeln gemein haben.